02. 10. 2017

Berliner Senat gibt Millionen Fördermittel für Barrierefreiheit

Der Berliner Dom erhält in den nächsten Jahren mehrere Millionen Euro an Fördermitteln aus dem Programm „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW)“. Das hat der Senat von Berlin in seiner Sitzung am 26. September 2017 beschlossen. Mit dem Geld soll unter anderem ein barrierefreier Zugang zum Dom geschaffen werden, sowie ein breiteres Treppenhaus zur Hohenzollerngruft und größere, ebenfalls barrierefreie Sanitäre Anlagen.

Besucherinnern und Besucher mit geringer Mobilität können im Moment nur mit Hilfe des Sicherheitspersonals in die Hohenzollerngruft und den Dom gelangen. Dafür müssen sie auf dem nördlichen Bauhof beim Pförtner klingeln, der die Besucher über den Lastenfahrstuhl ins Haus geleitet. Das domeigene Museum ist für Rollstuhlfahrer und Gehbehinderte überhaupt nicht erreichbar.

Dank der Fördergelder kann dieser unhaltbare Zustand beendet werden. Dom und Hohenzollerngruft werden barrierefrei! In der Südfassade (Richtung Humboldtforum) entsteht ein externer zusätzlicher Zugang für Rollstuhlfahrer und Menschen mit eingeschränkter Mobilität. Er führt zu einem Fahrstuhl, der vom Gruftgeschoss bis in die 2. Etage zum Museum reicht und ohne fremde Hilfe benutzbar ist.

Auch das Treppenhaus zur Hohenzollerngruft, das aktuell eher an eine schmale Stiege zum Heizungskeller erinnert, soll umgebaut werden. Zukünftig erreichen Besucherinnen und Besucher die Hohenzollerngruft über eine breite Treppe, die dann vom Museumsgeschoss bis hinunter zur Grablege reicht. Bereits in den ursprünglichen Plänen zum Bau des Berliner Domes hatte Architekt Julius Carl Raschdorff genau diese Treppenführung geplant. Sie wurde allerdings nie vollständig umgesetzt.

Im Zuge der geplanten Maßnahmen, werden im Gruftgeschoss neue, ebenfalls barrierefreie Sanitäre Anlagen gebaut und die Leitungen saniert. Im Moment stehen den 700.000 touristischen Besuchern im Jahr dort nur drei Toiletten zur Verfügung, was regelmäßig zu langen Warteschlagen führt. Bereits im Herbst 2016 hat der Bund 8,65 Millionen Euro für die Sanierung und Weiterentwicklung der Hohenzollerngruft in seinen Haushalt eingestellt. Das gesamte Vorhaben kann nun umgesetzt werden.

Foto: geplanter barrierefreier Zugang in den Berliner Dom von Süden aus. Simulation: vangeisten.marfels Architekten

05. 07. 2017

Für den barrierefreien Zugang, das neue Treppenhaus und die geplante WC-Anlage müssen im Grufgeschoss viele Leitungen neu verlegt werden. Projektleitung, Haustechniker, Statiker und Architekten sind dafür heute mal wieder in zahlreiche Zwischengeschosse und engen Gänge des Berliner Domes gekrochen. Abwasserleitungen, Trinkwasser, Heizung, Belüftung, Elektro – und Datenkabel sowie Brandschutzrohre bieten manchmal einen recht beeindruckenden Anblick in dem alten Gemäuer.

26. 06. 2017

Gedenkfeier für Kurfürstin Luise Henriette

Kurfürstin Luise Henriette von Oranien, die erste Frau des Großen Kurfürsten, verstarb am 18. Juni 1667. An ihren 350. Todestag erinnerte der Berliner Dom mit einer kleinen Gedenkfeier in der Hohenzollerngruft am Sonntag, den 18. Juni 2017 um 12 Uhr.

Da Luise Henriette ursprünglich aus den Niederlanden stammt, sprach nicht nur unser niederländischer Vorsitzender Lammert R. Wijma ein paar Worte, sondern auch der Kulturattaché der Niederländischen Botschaft, Tom Maasen. Prinz Christian Ludwig von Preußen legte stellvertretend für das Haus Hohenzollern einen Kranz nieder. Die Berliner Domkantorei umrahmte die festliche Gedenkfeier mit Musik von Mendelssohn und Bach.

07. 04. 2017

Bund gibt 8,65 Millionen Fördermittel

8,65 Millionen Euro hat der Bundestag im Herbst 2016 für das Projekt ‚Weiterentwicklung und Sanierung der Hohenzollerngruft‘ in seinem Haushalt bewilligt. Damit sind 50% der veranschlagten Kosten gesichert. „Wir danken allen unseren Unterstützern, die sich in den letzten Monaten für unsere Ideen stark gemacht haben“, so Geschäftsführer Lars-Gunnar Ziel „und bei diesem wichtigen Etappenziel geholfen haben“.

mehr

11. 04. 2017

Wir danken all unseren Unterstützern


8,65 Millionen Euro hat der Bundestag im Herbst 2016 für das Projekt ‚Weiterentwicklung und Sanierung der Hohenzollerngruft‘ in seinem Haushalt bewilligt. Damit sind 50% der veranschlagten Kosten gesichert.
„Wir danken allen unseren Unterstützern, die sich in den letzten Monaten für unsere Ideen stark gemacht haben“, so Geschäftsführer Lars-Gunnar Ziel „und bei diesem wichtigen Etappenziel geholfen haben“.

28. 04. 2017

Termine

350. Todestag
Kurfürstin Luise Henriette
von Oranien

350. Geburtstag
Königin Sophie Charlotte

400. Geburtstag
Friedrich Wilhelm von Brandenburg
Großer Kurfürst