Geschichte erlebbar machen

Simulation Stadtschloss
Gruft
Besucher in der Gruft
Einzelne Besucherin vor Infotafel

Das Interesse an der Hohenzollerngruft und ihrer Geschichte ist groß. Täglich bekommen unsere Aufsichtskräfte viele Fragen über die Hohenzollerngruft gestellt. Die Besucherinnen und Besucher möchten beispielsweise wissen, wo das Grab von Friedrich I. ist, wer eigentlich die Hohenzollern waren, was die vielen Kindersärge zu bedeuten haben und warum auf manchen prunkvollen Sarkophagen eine Krone liegt?

An kaum einem anderen Ort in Berlin könnten 500 Jahre Vergangenheit so greifbar und direkt erzählt werden wie in der Hohenzollerngruft. Menschen, die die Geschicke der Stadt in den vergangenen Jahrhunderten maßgeblich gestaltet haben, wurden hier bestattet – so zum Beispiel König Friedrich I. Er gab die Fassade des Berliner Schlosses in Auftrag und vereinte 1709 die bis dahin selbständigen Städte Berlin, Cölln, Friedrichswerder, Dorotheenstadt und Friedrichstadt zur „Königlichen Residenz Berlin“.

Damit diese spannende Geschichte erlebbar wird, entsteht in der Hohenzollerngruft ein eigener Ausstellungsbereich. Sämtliche Informationen, die die Gruft, ihre Geschichte und ihre internationale Bedeutung betreffen, werden hier nach neusten museumspädagogischen Grundsätzen und in mehreren Sprachen vermittelt. So können zukünftig auch Schülerführungen, von denen jedes Jahr rund 1000 im Berliner Dom stattfinden, die Gruft mit einbeziehen. Zudem fungiert der neue Raum als akustische Schleuse, das heißt, in der Gruft selbst wird es leiser.

Blick über den Tellerrand – die Gruft wird vernetzt

Schloss Charlottenburg, Schloss Schönhausen, Deutsches Historisches Museum, Humboldtforum, Sanssouci – wer mehr über die Familie der Hohenzollern lernen möchte, kann in und um Berlin weitere Sehenswürdigkeiten und Museen besuchen. Wir vernetzten die Gruft mit diesen Attraktionen.